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Mähroboter – Die kleinen Helfer im Alltag

Das Rasenmähen ist eine der unliebsamsten Aufgaben der Gartenarbeit. Besonders bei großen Gärten ist das Rasenmähen mit einem sehr hohen Zeitaufwand verbunden, solange man keinen Rasentraktor zur Hand hat. Manchmal wünscht man sich, die ganze Arbeit könnte in Mähroboter ganz einfach übernehmen.
Doch genau das ist seit einigen Jahren möglich! Die kleinen Helfer sind bereits ab den 1990er Jahren im Handel erhältlich. Seit der Einführung erfreuen Sie sich immer größer werdender Bedeutung in den deutschen Haushalten. In diesem Beitrag möchten wir euch die Vor- und Nachteile der Rasenmähroboter aufzeigen und verdeutlichen, was die kleinen Helfer alles können.

Wie funktionieren Mähroboter?

Mähroboter funktionieren, stark vereinfacht gesagt, wie ein handelsüblicher Rasenmäher. Allerdings unterscheidet sich der Rasenmähroboter dabei in einigen Sachen vom gewöhnlichen handgeführten Mäher. Wie das Wort „Roboter“ im Begriff vermuten lässt, macht der Mähroboter seine Arbeit von selbst – ohne, dass man selbst tätig wird.

Das kann der Mähroboter durch das vorab verlegte Begrenzungskabel, welches das zu mähende Gebiet eingrenzt. Der Rasenroboter erkennt mittels Induktion das Kabel und fährt nicht über dieses hinaus.

Zufallsprinzip

Darüber hinaus arbeitet ein Mähroboter in der Regel nach dem Zufallsprinzip – er fährt den Mähbereich also nicht nach einem bestimmten Muster, sondern völlig willkührlich ab. Das ist jedoch nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, ein Nachteil. Durch das willkührliche und vor allem regelmäßige Arbeiten des Mähroboters ergibt sich ein sehr ausgewogenes Schnittbild, berichtet die Rasenmähroboter-Vergleichsseite https://dein-maehroboter.de/.

Mulchprinzip

Ein weiterer Unterschied ist der nicht vorhandene Auffangbehälter. Die kleinen Helfer arbeiten nämlich nach dem Mulchprinzip, d.h. sie lassen das Schnittgut auf dem Rasen zurück.
Das sorgt zum einen für eine deutlich höhere Rasenqualität, da das zurückgebliebene Schnittgut verrotten kann und dem Rasen allmählich Nährstoffe zuführen kann. Außerdem entfällt das aufwendige Kompostieren des Schnittgutes.

Weitere Besonderheiten

Der Rasenmähroboter schneidet das Gras durch die kleinen rasiermesserscharfen Klingen. Der gewöhnliche Rasenmäher schlägt die Halme eher ab und durch den leistungsstarken Motor werden diese in den Auffangbehälter befördert. Da der Mähroboter natürlich einen weitaus schwächeren Motor besitzt, müssen die Klingen sehr scharf sein, damit die Halme wirklich abgetrennt werden. Damit das ordnungsgemäß funktioniert, darf das Gras nicht zu hoch sein.

Des Weiteren führt zu hohes Gras dazu, dass das durch das Mulchprinzip auf dem Boden liegende Schnittgut nicht richtig verroten kann. Hier kann es schließlich zu Schimmelbefall kommen, da der Rasen nicht mehr richtig „atmen“ kann.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Wer die unzähligen Vorteile eines Mähroboters erkannt hat und nun zur Tat schreiten möchte, sich ein solches Gerät anzuschaffen, der wird vor eine Menge an Geräten verschiedener Hersteller gestellt. Hier muss der Kunde natürlich wissen, welches Modell am besten für den eigenen Rasen geeignet ist, um nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Hier sollten Sie zu allererst einen Blick auf die empfohlene Rasengröße des Modells werfen.
Dabei sollten Sie aber lieber etwas großzügiger sein, damit der Mähroboter nicht an seine Kapazitätsgrenze kommt. Bei einer Rasengröße von 800m² kann es daher ruhig ein Mähroboter sein, der für eine Rasenfläche von 1000-1200m² ausgelegt ist. Das sorgt für längeres Vergnügen mit dem kleinen Helfer.

Außerdem sollten Sie einen Blick darauf haben, welche Steigung auf Ihrer Fläche vorhanden sind. Auch hier gibt es große Unterschiede bei den Herstellern. Die Steigung ist jedoch in der Regel in Prozent und nicht in Grad angegeben – hier also lieber zweimal hinschauen und gegebenenfalls umrechnen.

Neben Rasengröße und Steigung sollte auch darauf geachtet werden, dass einige Modelle einen Regensensor haben und einige nicht. Viele sehen das als Minuspunkt. Renommierte Hersteller verbauen aber deshalb keinen Regensensor, da dieser ohne Probleme auch bei Regen eingesetzt werden kann. Ein nicht vorhandener Regensensor ist deshalb nicht zwingend schlecht.

Ein ebenso wichtiger Punkt ist der Lieferumfang. Bei Angeboten auf Markplätzen, wie Amazon gibt es gelegentlich Angebote, bei denen nur das Gerät an sich geliefert wird und keine notwendigen Zubehörteile, wie Begrenzungskabel, Ladestation, Begrenzungshaken oder Ähnliches.

Fazit

Schlussendlich lässt sich festhalten, dass Rasenmähroboter mehr als nur eine nützliche Spielerei sind. Sie nehmen einem unliebsame Arbeit ab und schaffen Zeit für wichtigere Dinge. Deshalb sind Sie besonders interessant für beruflich sehr ausgelastete Familienväter, aber auch für ältere und gebrechliche Menschen, die selbst nicht mehr in der Lage sind, Rasen zu mähen. Neben der Zeitersparnis lässt sich zudem sagen, dass sich durch das sehr regelmäßige Mähen eine sehr gute Rasenqualität bewirkt wird. Auch die Wartungsarmut ist ein Pluspunkt für den Mähroboter. Auch die Kosten für den Betrieb und Ersatzteile sind sehr überschaubar.

Die Nachteile eines Mähroboters lassen sich auf Punkte wie die hohen Anschaffungskosten und die zum Teil etwas komplizierte Installation eingrenzen.

Mähroboter – Die kleinen Helfer im Alltag
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